Plastische Lidchirurgie

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Plastische Lidchirurgie

CHIRURGIE an den Augenlidern:

op-wilhelminenhaus-lidchirurgie-445x273Unser Augenlider – die Oberlider und die Unterlider – sind nicht in erster Linie dazu da, daß man Schönheitsoperationen an ihnen ausführt, sondern sie schützen das Wertvollste, was wir haben: unsere beiden Augen.

Durch den dichten Palisadenwall der Wimpern werden in der Luft schwebende Staubteilchen und sonstige kleine Partikel von der empfindlichen Augenoberfläche ferngehalten. In den Lidkörpern selbst produzieren eine ganze Reihe unterschiedlicher kleiner Drüsen Bestandteile des Tränenfilms, der immer mit einer zarten Schicht das Auge bedeckt.

Wenn die Lidkanten sanft über das Augen gleiten, verteilen sie bei jedem Lidschlag den Tränenfilm gleichmäßig auf der Augenoberfläche und sorgen so für eine kontinuierliche Befeuchtung der Augen.

Die wichtigste Funktion der Lider ist aber ihre Eigenschaft, sich öffnen und schließen zu können. Die besten Augen nützten nichts, wenn die Augenlider sich zum Sehen nicht öffnen könnten. Genauso wichtig ist

andererseits ein guter Lidschluß  – im Schlaf und z.B. bei Gefahr zur Abwendung z.B. von Augenverletzungen oder bei zu hellem Licht.

Ohne die Augenlider wären unsere Augen verloren. Deshalb muß den Augenlidern genauso viel Aufmerksamkeit geschenkt werden, wie den Augäpfeln selbst. Operationen an den Lidern sind bedeutsam und sollten nur von in der plastischen Lidchirurgie erfahrenen Augenchirurgen durchgeführt werden.

Die Lider bestehen anatomisch aus Haut, Muskulatur (Muskulatur für die Augenlidhebung und den Lidschluß), einem Knorpelskelett und – auf der Innenseite zum Auge hin – aus weicher Bindehaut. Zu den Seiten hin sind die Lider aufgehängt und in Position gehalten an den sog. Lidbändchen, die ihrerseits am Rand der knöchernen Augenhöhle entspringen.

Alle genannten Bestandteile der Lider können erkranken: Die Augenlidhaut kann abnorm schrumpfen oder abnorm weit und schlaff werden und außerdem können gutartige und bösartige Tumoren in der Außenhaut entstehen, die die Lider, die Augen und das Gesicht bedrohen.

Im WILHELMINENHAUS werden derartige Tumoren der Augenlider entfernt, entweder im Rahmen einer Lidchirurgie oder durch eine spezielle Kältebehandlung.

Unter dem Dach des Wilhelminenhauses befindet sich auch die Gemeinschaftspraxis für Pathologie von Prof. Wacker, Dr. Felgner und Dr. Franz. Alle im OP-Zentrum entfernten Gewebsbestandteile werden in diesem Labor für Pathologie histologisch, d.h. feingeweblich untersucht. In jedem Fall besteht deshalb kurze Zeit später absolute Gewißheit über die Art des entnommenen Gewebes und vor allem über eine eventuelle Bösartigkeit. Zwischen den Augenärzten und den Pathologen besteht unter dem gemeinsamen Dach des Wilhelminenhauses eine hervorragende Zusammenarbeit mit „kurzen Dienstwegen“, von der gerade in etwas komplizierteren Fällen letztlich der Patient profitiert.

Das Knorpelgerüst der Lider kann sich verformen und vor allem ist es vielfach ein Zeichen einer allgemeinen Bindegewebserschlaffung, wenn die Lidbändchen schwach werden und sich verlängern. Es kommt dann zu einer abnormen Position der Lider, v.a. im Sinne eines sog. Ektropiums, d.h. daß  die Unterlider vom Augenapfel abgeklappt sind und so auf dem Auge nicht mehr anliegen. Auch das Gegenteil kann bei erschlafften Lidbändchen passieren: das Unterlid verliert seine Führung und dreht sich unter einem spatischen Muskelzug ein. Die Wimpern scheuern dann direkt auf der Hornhaut des Auges. Dies ist ein sehr unangenehmer Zustand mit permanenten Schmerzen und wirklicher Gefahr für das Augenlicht.

In all diesen Fällen muß operativ eine Horizontalstraffung des Unterlides und seines Aufhängeapparates vorgenommen werden, vielfach über eine sog. laterale Zügelplastik.

Lidchirurgie ist gerade an den Unterlidern komplex und erfordert spezielle lidchirurgische Erfahrung. Im WILHELMINENHAUS steht deshalb Dr. Yorck Walpuski mit seiner rund 25-jährigen Erfahrung für die plastische Chirurgie an den Augenlidern.

Wie bereits oben angedeutet, erfolgt die Öffnung der Augen in erster Linie durch Hebung des Oberlides. Diese Funktion kann gestört sein – entweder durch die Lähmung des Hebemuskels oder aber dadurch, daß sich der Ansatz des Hebemuskels am Knorpelgerüst des Oberlides bindegewebig gelöst hat. Ein typisches Beispiel für ein Hängelid ist das rechte Oberlid von Karl Dall…

Es gibt verschiedenen Methoden zur operativen Hebung des Oberlides – alle finden Anwendung im OP-Zentrum Wilhelminenhaus. Die Entscheidung für die eine oder andere Methode wird individuell von Dr. Walpuski zusammen mit dem Patienten vor dem Eingriff besprochen.

Es gibt auch das Gegenteil eines Hängelides: das weit aufgerissene, übernormal offene Auge – meist aufgrund einer Schilddrüsenerkrankung. Die Betroffenen leiden sehr unter einer derartigen Fehlstellung des Oberlides. Ihnen kann geholfen werden durch die Verlängerung und damit Schwächung  des Hebemuskels im Oberlid – ein Eingriff, der im Wilhelminenhaus von Dr. Walpuski gar nicht so selten durchführt wird.

Von allen Lidveränderungen ist in der Bevölkerung am bekanntesten das Schlupflid – in der Fachsprache die Blepharochalasis. Hierbei handelt es sich um eine Gewebserschlaffung und – Vermehrung an den Ober- wie Unterlidern.

Überschüssige Hautfalten hängen am Oberlid in schweren Fällen teilweise über die Lidkanten herüber und engen das Gesichtsfeld ein. Ist tatsächlich eine derartige spürbare Einschränkung des Sehvermögens eingetreten und überragen die überschüssigen Hautfalten die Lidkante deutlich und bei weitem – gilt der Zustand als richtiggehende Erkrankung. Die Kosten einer Schlupflid-OP (Blepharoplastik) werden dann von der gesetzlichen Krankenkasse oder der privaten Krankenversicherung übernommen.

In allen anderen Fällen mit Gewebsüberschuß besteht eine kosmetische Indikation zum Eingriff – auch z.B. dann, wenn die Ober- oder auch Unterlider ballonartig-voluminös aussehen. Hier wölbt sich dann in der Regel aus der Augenhöhle kommendes Fettgewebe vor, man spricht von orbitalen Hernien. Im Rahmen einer Operation kann hier eine deutliche Entlastung und eine frappierende kosmetische Verbesserung geschaffen werden.

Altersbedingte Veränderungen an den Unterlidern  – kissenartige Fettvorwölbungen (orbitale Hernien), girlandenförmige Hautfalten, walzenförmige Gewebsverdickungen vor den Jochbögen (malar bags)  – können operativ sehr gut angegangen werden. Hier besteht allerdings nie eine medizinische Indikation, d.h. die Krankenkassen kommen bei Unterlidveränderungen nicht für die Kosten auf. Dies gilt auch für private Krankenversicherungen.

Jeden Montag berät Dr. Walpuski in seiner Lidsprechstunde über die in jedem Einzelfall zur Verfügung stehenden lidchirurgischen Möglichkeiten. Alle Eingriffe im Rahmen der medizinischen und kosmetischen plastischen Lidchirurgie werden von ihm persönlich im OP-Zentrum Wilhelminenhaus durchgeführt.

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