Katarakt – Chirurgie

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Katarakt – Chirurgie

Katarakt (Grauer Star)

op-wilhelminenhaus-katarakt-chirurgieDie Katarakt, auch Grauer Star genannt, bezeichnet eine Trübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Die getrübte Linse kann operativ durch eine spezielle Kunststofflinse ersetzt werden.
 
Die Entwicklung des Grauen Stars ist in aller Regel ein langsam schleichender Vorgang. Die verschiedenen Symptome wie unscharfes oder gar verzerrtes Sehen, veränderte Farbwahrnehmung, Blendempfindlichkeit oder gelegentliches Doppeltsehen werden von den Betroffenen sehr unterschiedlich empfunden.

Manche Patienten nehmen den Grauen Star sogar überhaupt nicht wahr und werden das erste Mal von Ihrem Augenarzt darauf hingewiesen.

Meist tritt der Graue Star als Alterungsprozess jenseits des 70. Lebensjahres auf. Er kann aber in seltenen Fällen schon früher, also auch im mittleren Erwachsenenalter und sogar schon angeboren bei Kleinkindern auftreten.

Die Operation bildet nach wie vor die einzige Möglichkeit der Behandlung. Hierbei wird der trübe Teil der Augenlinse entfernt und durch eine individuell angepasste Kunststofflinse ersetzt. Das Material der Linsen ist seit Jahrzehnten erprobt. Dadurch sind die Speziallinsen absolut körperverträglich und in der Regel ein Leben lang haltbar.

Der operative Eingriff dauert in der Hand unserer routinierten Chirurgen nur wenige Minuten. Ein winziger Schnitt von gut 2mm genügt, um den grauen Star durch modernste Ultraschalltechnologie zu entfernen.
Die Kunststofflinsen werden durch diesen winzigen Zugang über einen Injektor gefaltet in das Auge eingebracht und dort entfaltet positioniert. Der Schnitt kann bei diesem schonenden Verfahren also wesentlich kleiner als das Linsenimplantat selbst sein.

Damit die einzusetzende Linse auch individuell auf Wünsche und Bedürfnisse der Patienten abgestimmt werden kann, vermessen wir die Augen vor dem Eingriff durch ein lasergestütztes Verfahren. So können wir für unsere Patienten die bestmögliche Sehkraft nach der Operation erreichen. Häufig ist für den Alltag dann nur noch die Lesebrille nötig.

Dennoch bleiben bei manchen Veränderungen am Auge wie z. B. der Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) Fern- und Lesebrille bzw. Gleitsichtbrille. Die moderne Linsenchirurgie kann glücklicherweise selbst hier Abhilfe verschaffen. Genaueres finden Sie hierzu im Bereich Sonderlinsen und refraktiver Linsenersatz.

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